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Goldmünze, Preussen, 20 Mark, Wilhelm I.

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Bei diesen Münzen handelt es sich um ehemalige Umlauf-Goldmünzen mit üblichen Gebrauchsspuren.
Die Abbildung zeigt ein Produktbeispiel. Individuelle Jahrgangs- und Motivwünsche können leider nicht berücksichtigt werden. 
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Edelmetall
Gold
Raugewicht
7,965 g
Feingewicht
7,16 g
Feinheit
900
Verpackung
Münztasche/Tube

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Der Glanz des Königreichs Preussen reicht trotz des Untergangs im Jahr 1918 bis heute – entscheidenden Einfluss auf das Bild, welches wir heute von Preussen haben, nahm sicherlich Wilhelm I. Er war als erster deutscher Kaiser auf den Goldmünzen des Kaiserreichs ab 1871 zu sehen. Insbesondere in der Schweiz und Liechtenstein ist die Nachfrage nach den 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. gross, nicht zuletzt weil die Schweiz sich ebenfalls an der Lateinischen Münzunion beteiligte.

Wilhelm I. wurde millionenfach auf Goldmünzen aus dem Kaiserreich geprägt

Kleine Goldmünzen aus Preussen mit dem Bildnis von Wilhelm kamen im Jahr 1872 heraus, es handelte sich dabei um 10 Mark Goldmünzen. Bereits ein Jahr zuvor wurden die ersten 20 Mark Goldmünzen aus Preussen mit dem Konterfei von Wilhelm in den Umlauf gebracht. In den ersten Jahren gab es die 20 Mark Goldmünzen aus dem Kaiserreich mit dem Konterfei von Kaiser Wilhelm I. mit den Münzzeichen A (Berlin), B (Hannover) und C (Frankfurt). Die Münzen mit Wilhelm I. wurden in hoher Auflage hergestellt und sind noch heute beliebte Investment-Produkte, die zum reinen Metallwert gehandelt werden. Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. sind in der Schweiz und Liechtenstein besonders beliebt, denn auch die Schweiz gab Münzen nach dem Vorbild der Lateinischen Münzunion aus.

Kaiserreich-Goldmünzen mit dem Konterfei von Wilhelm I. hatten stets einen hohen Wert

Zum heutigen Verständnis des Wertes, den die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. zu damaligen Zeiten hatten, ist darauf hinzuweisen, dass 20 Mark damals einem Gegenwert von mehreren Tagesgehältern entsprachen. Aus diesem Grund waren die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. gar nicht allzu häufig im Umlauf anzutreffen, sondern wurden als eiserner Spargroschen zurückgelegt oder als Geschenk zur Hochzeit und anderen besonderen Anlässen überreicht. Vor Beginn des 1. Weltkrieges wurde die Produktion der 20 Mark Goldmünzen jedoch zurückgefahren und die Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. sowie seinem Nachfolger Wilhelm II. wurden eingezogen. Die Bürger erhielten für abgegebenes Gold eine Dankesmedaille aus Eisen. Doch das Geld, was sie in Form von Goldmünzen mit dem Konterfei von Wilhelm I. zur Zeichnung von Kriegsanleihen an den Staat gegeben haben, erhielten sie nie wieder. Die deutschen Goldreserven gingen als Reparation an die Siegermächte des Ersten Weltkrieges.

Wilhelm I. wollte die preussische Krone nicht zugunsten der Kaiserwürde abwerten

Wilhelm I. heisst vollständig Wilhelm Friedrich Ludwig und war ab 1861 König von Preussen. In seinen frühen Regierungsjahren verfolgte er stark konservative Positionen und war im Volk beliebt. Er stand jedoch stets im Hintergrund des mächtigen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Die Würde eines Deutschen Kaisers wollte Wilhelm I. zuerst nicht annehmen, denn er befürchtete, dass die Kaiserkrone die preussische in den Schatten stellen würde. Wilhelm wollte nicht derjenige sein, der das preussische Königtum zu Grabe trägt.  Dann nahm Wilhelm I. die Kaiserkrone allerdings doch am 18.Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles an.

Die Errichtung der Sozialversicherung sowie Bismarck-Bündnisse wurde von Wilhelm I. unterstützt

Wilhelm I. folgte als Deutscher Kaiser der Politik Bismarcks, den äusseren Frieden durch Bündnisse mit den meisten Nachbarmächten abzusichern. Er galt auch als Unterstützer der Einrichtung einer Sozialversicherung, wie sie von Bismarck voran getrieben wurde. Wilhelm I. war häufig das Ziel von Attentätern, allerdings überlebte Kaiser Wilhelm I. mehrfach schwer verwundet. Er konnte sich stets wieder erholen. Selbst im hohen Alter nahm Wilhelm I. jedoch weiterhin die Amtsgeschäfte wahr und wurde dafür vom Volk geschätzt. Denn Wilhelm I. verkörperte für viele Beobachter das „alte Preussen“  und starb am 9. März 1888.

20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. waren durch die Lateinische Münzunion in ganz Europa verbreitet

Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. sind ein gutes Beispiel für einen Trend, der im 19. Jahrhundert seinen Anfang nahm: Im Rahmen der „Lateinischen Münzunion“ schlossen sich mehrere Staaten zusammen und einigten sich auf gemeinsame Gewichte und Grössen für Münzen, damit die Münzen im internationalen Handel besser zu tauschen sind. Zu den Münzen, die in der Lateinischen Münzunion gültig waren, gehörten auch die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm. Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I.  zählen in der Schweiz und Liechtenstein zu den meistverkauften Goldmünzen.

Kaiserreich-Goldmünzen werden bis heute als Alternative zu Bullion-Münzen angeboten

Die 20 Mark Goldmünzen aus Preussen, die Wilhelm I. zeigen, sind noch heute bei vielen Banken zum reinen Goldpreis zu haben. Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. werden als interessante Alternative zu den modernen Anlagemünzen verstanden, denn durch die hohen Auflagen haben sie üblicherweise keinen besonderen Sammlerwert. Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. wurden millionenfach geprägt. Die seltenen Jahrgänge sowie die kleinen Fünf-Mark-Goldmünzen mit Wilhelm I. sind jedoch gesuchte Sammlerstücke. Anleger in der Schweiz und Liechtenstein sollten sich einige 20 Mark Goldmünzen mit dem Bildnis von Wilhelm I. ins Depot legen.

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